Um innerhalb des Devisenhandels langfristig Gewinne machen zu können, empfiehlt es sich sehr vor einem Investment eine technische Analyse des potentiellen Investments anzustellen. Hierfür wurden in der Vergangenheit oftmals so genannte Balkencharts verwendet, doch sind aktuelle hierbei die Candlestick Charts bei den Anlegern und Investoren sehr beliebt, da diese im Grunde genommen eine Weiterentwicklung der älteren Balkentechnik darstellen. Der Name dieser Bezeichnung entstand übrigens alleine daraus, dass eben dieses dann zur Verfügung stehende und entstehende Diagramm sehr von ihrem optischen Erscheinungsbild einer Kerze ähnelt. Dabei wird zunächst einmal die Kursspanne und Differenz zwischen dem jeweiligen Eröffnungs- und Schlusskurs eines gewissen Werts bzw. einer Anlage als ein kleineres Rechteck dargestellt, welches anschließend noch mit den jeweils stattgefunden Kursschwankungen versehen und ausstaffiert wird.

Diese werden dabei nun nach oben bzw. unten hinauszeigende Dochte bzw. als Lunte darstellt, was eben zu diesem Kerzenähnlichen Erscheinungsbild dieser Chartform anschließend führt. Um jedoch hierbei einen schnelleren Überblick über die jeweilige Gesamtentwicklung eines Wertes zu erhalten, wurde international vereinbart, dass hierbei verschiedene Farben den Kursverlauf beschreiben.

Wird diese beispielsweise in der Farbe Weiß dargestellt, so bedeutet dies das der Schlusskurs höher als der Eröffnungskurs liegt und der jeweilige Anlagewert eben eine positive Kursentwicklung genommen hat. Für den dagegen sprechenden Fall, dass eben der Schlusskurs unter dem des Eröffnungskurses liegt, wird hierbei die so genannte Kerze in schwarz, bzw. einem sehr dunklen Bau dargestellt und somit als negative Kursentwicklung gekennzeichnet.

Gerade sehr volatile Werte bieten hierbei oftmals sehr gute Einblicke über ihren jeweiligen Kursverlauf, so dass sich ein Betrachten dieser Candlestick Charts allemal lohnt.